Sozialökologischer Gesellschaftsumbau

Sozialökologischer Gesellschaftsumbau ist mehr als nur der Versuch, ein neues Feld der politischen Auseinandersetzungen zu bespielen, etwa in Augenhöhe mit dem Wohnungs-, Gesundheits- oder Bildungswesen. Hier wird auch nicht „Ökologie“ der „sozialen Gerechtigkeit“ mechanisch gegenübergestellt und darüber gestritten, welchem von beiden der Vorrang gebührt. Es geht um einen UMBAU der Gesellschaft in ihrer

Rainer Land: Der SPD-Linken fehlt ein organisiertes Kommunikationszentrum

Zunächst wünscht das Sozialökologische Bündnis Plön allen Besucherinnen und Besuchern unsrer Webseite besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Neues Jahr. Am heutigen 22. Dezember hat Dr. Rainer Land, Sozialökologe und Ökonom mit DDR-Biografie, auf der Internetplattform „Makroskop“ folgenden Beitrag gepostet, der einen guten Rahmen für unsre Diskussion über die bevorstehenden

Kosten und Erlöse einer durchschnittlichen Windenergieanlage

Die Bundesnetzagentur hat das Mindestgebot für die Ausschreibungen für Windenergieanlagen (WEA) von 5 Ct auf 6,3 Ct/kWh erhöht:  http://www.klimaretter.info/energie/hintergrund/24002-netzagentur-korrigiert-wind-ausschreibung Damit wird es Bürgerenergiegenossenschaften möglich, sich unter günstigen Umständen an Ausschreibungsverfahren für neue Anlagen zu beteiligen. Zur Erläuterung hab ich die verfügbaren Angaben über die Betriebskosten eines Windparks nahe Wien auf eine einzelne WEA

Kommentar zum Ende der deutschen G20-Präsidentschaft am 30.11.2017

Kommentar von H. Schulze: Aus meiner Sicht ist es billig und zudem sektiererisch, sich in einfacher Ablehnung etwa der G20 zu erschöpfen: „Die G20 gehört abgeschafft. Sie wird ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht – und wo sie etwas hinkriegt, ist es gegen die Interessen der Mehrheit der Menschen rund um den Globus“ (aus

GROKO oder: Wann endlich startet die SPD ihre Suche nach dem verlorenen Schatten?

Im gestern tagenden Kieler NachDenkSeiten-Gesprächskreis lautete das dominierende Diskussionsthema: Wie geht es nach dem Bonner Klimakongress und dem Scheitern von Jamaika weiter? Auch CDU und CSU haben abgewirtschaftet. Was ist von einer überaus desolaten SPD hinsichtlich der dringend zu bewältigenden Zukunftsfragen unsrer Gesellschaft überhaupt noch zu erwarten? Was muss sich in und mit

Jamaikas Scheitern – Chance für sozialökologische Bündnisse

Heiner Flassbeck, ehemaliger Staatssekretär im Bundesfinanzministerium unter Oskar Lafontaine und Chefvolkswirt der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung UNCTAD schreibt: „Das Scheitern von Jamaika ist weniger schlimm als die Tatsache, dass in Deutschland die große Mehrheit der gewählten Politiker keinerlei Konzept für das Regieren hat. Das ist die historische Chance für

COP23. Klima-Nachrichten dringen kaum durch.Warum?

Dagmar Dehmer, die Umweltredakteurin des Tagesspiegels weiß, wovon sie schreibt: Das Klima ist komplex, die Leserinnen wollen kurze, knackige Beiträge, möglichst im Twitter-Format von maximal 280 Zeichen. Seit Jahrhunderten treiben Weltuntergangspropheten ihr übles Spiel – noch nie sind ihre Prophezeiungen eingetreten. Folglich kann man es den Leserinnen nicht verdenken, wenn sie die alarmierenden Meldungen

Warum eine klimaverträgliche Weltgesellschaft nur sozial funktioniert

Angesichts der Herausforderung durch den Klimawandel sieht der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) „in der Geschichte der Menschheit nur zwei große Transformationen, Veränderungsschübe oder Phasen der Zivilisation, die vergleichbar wären mit der Großen Transformation, die nun stattfinden muss: die Neolithische Revolution, die den Übergang von der Jäger- und Sammlergesellschaft zur Agrargesellschaft

Labour versus SPD. 27.9.2017.Corbyns begeisternde Parteitagsrede

„Die Industrialisierung im 19. Jahrhundert brachte eine gesellschaftliche Doppelbewegung hervor: Einerseits Kommodifizierung („Vermarktlichung“) in einem Ausmaß, das die Gesellschaft existenziell bedroht. Andererseits eine Gegenbewegung, die auf sozialen Schutz vor den Aggressionen des Marktes und damit den Erhalt der Gesellschaft abzielt. Karl Polanyi hat diese Doppelbewegung herausgearbeitet und überzeugend dargestellt, dass es sich bei

Alle sechs großen Umweltverbände fordern: Ökologie und Soziales gehören zusammen

Nach der Wahl ist vor der Wahl? Die Bundestagswahl 2017 ist vorbei und es wird Zeit, den Blick weit über die neue Legislaturperiode hinaus in die Zukunft zu richten. Fachleute der sechs großen deutschen Umweltverbände BUND, NABU, Greenpeace, WWF, Deutscher Naturschutzring und NaturFreunde wurden schon zuvor in einer Interviewreihe des „Denkhaus(es) Bremen“ über

Nach dem Rechtsruck der BT-Wahl: Jetzt erst recht – für ein rot-rot-grünes Projekt!

Liebe MitstreiterInnen im Sozialökologischen Bündnis Plön und darüber hinaus! Von der gestrigen Bundestagswahl bleibt auch bei uns zunächst der Schrecken. Dabei war die Tendenz seit zwei Jahren deutlich. So zeichnete sich immer klarer das Rollback seitens des fossilistischen Imperiums ab. ABER: Was als Durchmarsch der Rechten erscheint, verweist genau besehen eher auf eine

Breites Klimabündnis empfiehlt: Grüne oder LINKE wählen!

„Gemeinsame Presseerklärung der Organisationen  Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V., Bayern Allianz für Atomausstieg und Klimaschutz, Freunde von Prokon e.V., Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse, Sonnenernte e.V. Ketsch, E-W-Nord, SolarLokal Kirchhorst, Mittelhessische Energiegenossenschaft, Regionalgruppe Mainz des Versöhnungsbundes, BürgerInnen Initiative Umweltschutz Uelzen, Solarverein Goldene Meile e. V., BI CO2-Endlager stoppen – Umwelt schützen, e.V.: Aufbruch statt Angst!  Mit

Vierzehn Tage vor der Bundestagswahl: Keine Stimme für CDU, FDP oder AfD!

Seit der letzten Bundestagswahl im September 2013 hat die schwarz-rote Bundesregierung die Energiewende in unverantwortlicher Weise abgebremst. Nachdem 71 Prozent der Befragten laut Emnid-Umfrage vom 1. August den Klimawandel für die größte Sorge der Deutschen erklärten, dürfte sich der Einbruch der SPD auf derzeit 21 Prozent – Tendenz weiter nach unten – auch