Die Krise der deutschen Autoindustrie als Chance nutzen

Angesichts des Diesel-Skandals deutscher Autobauer und des verantwortungslos laxen Umgangs der Bundesregierung, besonders des Verkehrsministers Dobrindt (CSU) mehreren sich mahnende Stimmen, die tiefe Krise der deutschen Automobilindustrie als Chance zu sehen.  Unten stehender Beitrag des Wirtschaftsgeographen Felix C. Müller vom Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung, den wir dem heutigen Tagesspiegel entnahmen, verdeutlicht im letzten Abschnitt, dass eine

Dieselabgase – Krankheit und Tod auf leisen Sohlen

Diesen Beitrag schickte uns unser Berliner Mitstreiter Dr. Detlef Bimboes. Auch Kiel zählt zu den 19 am stärksten durch Feinstaub belasteten deutschen Städten. Belastet werden vor allem Einkommensschwache; denn sie sind gezwungen, wegen der vergleichsweise etwas moderateren Mieten in den am stärksten kontaminierten  Gebieten zu leben. „CDU/AfD/FDP treten Gesundheit mit Füßen Umwelt- und Verkehrssenatorin Günther macht

E-Mobilität kommt rascher als gedacht

Der frühere Leiter des Solarforschungsinstituts Fraunhofer ISE, Eicke Weber, schreibt im Tagesspiegel, warum er der deutschen Autoindustrie rät, sich schnell auf die neue Mobilität einzustellen. Von Eicke Weber „Eine große Sorge geht um in Deutschland, wird aber selten offen angesprochen: Die Sorge um einen wesentlichen Pfeiler der deutschen Wirtschaft, unsere Automobilindustrie. Noch vor wenigen

Erwiderung zu Prof. Brandt: Wir wollen die allgemeine Lebensqualität auch bei der Elektro-Mobilität steigern

Hier ist die Antwort von Hansjürgen Schulze vom Sozialökologischen Bündnis Plön zum Beitrag von Prof. Götz Brandt: „Wolfgang Harich sprach in seinem Buch von 1975 („Kommunismus ohne Wachstum?“) vielen zurzeit aktiven Mitgliedern der Ökologischen Plattform bei der Linkspartei aus dem Herzen: „Von dem PKW in Privatbesitz glaube ich, daß er über kurz oder

Prof. Götz Brandt: Grüne propagieren herkömmliche Karosserien mit E-Motor. Linke setzen auf extrem leichte Elektro-Kleinstautos

Am 11. Februar fand das erste Vierteljahrestreffen 2017 des Koordinierungsrats der Ökologischen Plattform bei der LINKEN in Berlin statt. Thematischer Schwerpunkt war – neben konstruktiven Vorschlägen zum Ökologieteil des Bundestagswahlprogramms – die Zukunft des Automobils. Anwesend waren außerdem die Mitglieder der Bundestags-Linksfraktion Sabine Leidig und Hubertus Zdebel, ein Wissenschaftler der Rosa-Luxemburg-Stiftung (Steffen Kühne)

Stuttgart, 29.9.2016: Start der emissionsfreien Luftfahrt ist gelungen

Am 31. Mai 1811 landete der „Schneider von Ulm“  Albrecht Berblinger bei seinem Versuch, mittels eines selbst gebauten  Fluggeräts die Donau zu überqueren, im Wasser.  Dafür hat ihn seine Heimatstadt Ulm bis weit ins 20. Jahrhundert hinein als abgestürzten Spinner und Witzfigur zu Unrecht verspottet. 205 Jahre später machten es die Flugpioniere von

Deutsche Umwelthilfe erwirkt Gerichtsbeschluss: Dieselfahrverbote sind unausweichlich

Diesen Beitrag entnahmen wir der von Franz Alt und seinen MitstreiterInnen betriebenen „Sonnenseite“. Er ist vor allem aus sozialpolitischer Perspektive aktuell, weil die Mieten in den durch Feinstaub und Stickstoffdioxid besonders stark belasteten Straßen am ehesten bezahlbar sind, sodass die finanziell Schwächsten gezwungen sind, dort zu wohnen und erhebliche Gesundheitsrisiken einzugehen. Weit über

Stockholms Umland: Laster auf der Elektroautobahn

Diesen Beitrag übernahmen wir am 12.9.2016 dem „Tagesspiegel“. „Mit Hybrid-Lkw und Oberleitungen wird in Schweden gerade der erste öffentliche E-Highway der Welt getestet. Auch Siemens ist beteiligt. Karin Bock-Häggmark Rund 150 Kilometer nördlich von Stockholm zieht sich die E 16 quer durch Mittelschweden. Links und rechts Birken und Kiefern, rote Häuser, Schwedenidylle. Doch

Zukunft der Mobilität – Mobilität der Zukunft. Sammeltaxis und Carsharing

Mit dem Übergang zum 21. Jahrhundert nahmen auch in der wieder-aktivierten deutschen Hauptstadt Debatten über eine nachhaltige Gestaltung der Gesellschaft zu. 1992 hatten 192 Staaten auf der UN-Umweltkonferenz in Rio die Agenda 21 beschlossen. 1996 wurde die von BUND und Misereor beim Wuppertal-Institut in Auftrag gegebene Studie „Zukunftsfähiges Deutschland“ veröffentlicht. 2000 beschloss die

Norwegen – ab 2025 nur noch Elektroautos – in Deutschland ab 2030?

Dieser Beitrag wurde dem Tagesspiegel vom 17. August 2016 entnommen. „Nach Einschätzung des deutschen Autopräsidenten befindet sich Norwegen auf dem Weg in die Planwirtschaft. Wenn das Schule macht, was die Skandinavier auf ihren Straßen vorhaben, dann wird es eng für die Autoindustrie. Entsprechend empört kommentierte Matthias Wissmann, vor vielen Jahren CDU-Forschungsminister in der

Verkehrskonzept Kreis Plön – linke Splitter

Vorbemerkung: Sozialökologischer Gesellschaftsumbau ist mehr als nur der Versuch, ein neues Feld der politischen Auseinandersetzungen zu bespielen, etwa in Augenhöhe mit dem Wohnungs-, Gesundheits- oder Bildungswesen. Hier wird auch nicht „Ökologie“ der „sozialen Gerechtigkeit“ mechanisch gegenübergestellt und darüber gestritten, welchem von beiden der Vorrang gebührt. Es geht um einen UMBAU der Gesellschaft in